Alles, was Du über eine Mitgliedschaft bei Allerlei wissen musst.
Fakten & Gewächse.
Abholung
In der Gartensaison kannst Du immer dienstags in die Gärtnerei kommen und Deinen Ernteanteil abholen. Das ist der Tag, an dem von unserem Team geerntet, gewaschen und sortiert wird.
Unsere Gärtnerei liegt am Floraweg in Dölitz. Das ist zehn Fahrradminuten vom Connewitzer Kreuz entfernt, auf dem Weg zum Markkleeberger See.
Du bist in der Abholzeit flexibel und kannst Dein Gemüse am Erntetag selbständig abwiegen.
In der Wintersaison weiten wir die Abholzyklen auf zwei Wochen aus, damit unser Lagergemüse länger ausreicht.
Preisspanne
Derzeit liegen die monatlichen Kosten für einen vollen Anteil bei durchschnittlich 110 Euro. Manche von uns können mehr, manche weniger bezahlen.
Jedes Jahr legt jede und jeder diese Preise für sich in der sogenannten Bietrunde fest.
Von einem vollen Anteil können zwei bis drei Erwachsene eine Woche lang gemüsesatt werden. Wer einen kleineren Haushalt hat, kann auch einen halben Anteil zeichnen.
Anbauprinzipien
Wir arbeiten grundsätzlich in Handarbeit. Maschinen kommen nur selten auf dem Acker zum Einsatz, meist in der Landschaftspflege. (Rasenmäher, Freischneider)
Wo möglich, ziehen wir unsere eigenen Jungpflanzen und setzen auf samenfeste, vielfältige und teilweise alte, wenig bekannte Sorten.
Wir bauen im Freiland, im Folientunnel und in einigen Hochbeeten an. Dabei liegt unser Fokus darauf, eine nachhaltige Grundlage und ein gesundes Ökosystem für den Anbau von Gemüse zu schaffen. Hierzu bearbeiten wir den Boden wenig und schonend und betreiben Humusaufbau. Wir legen Gründüngungsflächen auf dem Acker an, wodurch Transfermulch zum Düngen erzeugt wird.
Auf unserem Grundstück leben viele nützliche, wichtige Insekten. Durch Heckenstrukturen und Blühwiesen schaffen wir Lebensräume für diese und tragen somit zu Biodiversität und Artenschutz bei.
Mitgliedschaft
Wenn Du mitmachen und Gemüse abholen möchtest, wirst Du Mitglied unseres Vereins und zeichnest einen Ernteanteil. Das bedeutet, dass Du für eine Gartensaison lang verbindlich dabei bist. Auf diese Weise stellen wir sicher, dass wir für unser Team, Anbau- und Erntemengen langfristig planen können. Du kannst jederzeit einsteigen und immer zum Ende des Kalenderjahres kündigen.
Mitmachen
Du kannst dich mit eigenen Ideen einbringen, Projekte verwirklichen und mitbestimmen.
Selbstorganisierung bedeutet auch, dass wir die ehrenamtliche Hilfe vieler Mitglieder brauchen, damit die Allerlei funktioniert. Mindestens einmal in der Woche gibt es einen Mitmachtag für Mitglieder, an denen Du gemeinsam mit dem Gärtner:innen-Team im Anbau und bei der Ernte mitarbeiten kannst.
Jeden letzen Samstag im Monat ist unser Ackertag von 11-13 Uhr mit anschließendem Plenum von 13-14:30 Uhr auf dem Acker.
Grundsätzlich gilt: Du bist nicht verpflichtet, mitzuackern und musst kein schlechtes Gewissen haben, wenn dieser Teil des Projekts nicht zu Dir passt. Es gibt keine Vereinbarung über feste Arbeitsstunden und wir freuen uns ebenso über Mitglieder-Haushalte, die einfach nur Gemüse abholen.
Organisation & Rollen
Wir sind selbstorganisiert und legen Wert auf soziokratische Strukturen. Weil wir Leipzigs kleinste Solawi sind, gibt es keine Bürokratie und ganz kurze Abstimmungswege. Wenn Du eine Frage oder Idee hast, kannst Du sie ins Plenum mitbringen und gemeinsam entscheiden wir dann darüber. Du kannst Dich an vielen Stellen einbringen, denn alle Aufgaben werden ehrenamtlich erledigt: Von Buchhaltung bis Bauprojekte, von Landschaftspflege bis Öffentlichkeitsarbeit.
Anzahl Anteile
20–30 Haushalte werden derzeit mit unserem Gemüse versorgt. Das macht uns zur kleinsten Solawi Leipzigs.
Hast Du Fragen? Sende uns einfach eine Nachricht. Dann schreiben wir uns, telefonieren - oder Du kommst einfach beim nächsten Ackertag zu Besuch. Jeden letzten Samstag im Monat treffen wir uns.
In der Saison 2026 bauen wir an:
Lass uns was starten.
Werde Teil der Allerlei Gemeinschaft. Bau Dein eigenes Gemüse mit uns an und verändere die Logik konzerngetriebener Lebensmittelproduktion. Zehn Fahrradminuten vom Connewitzer Kreuz entfernt.
